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Das Carport-ABC

Carport-Begriffe einfach erklärt

Fachbegriffe haben einen hohen praktischen Nutzen: Sie fassen Sachverhalte, die ansonsten in mehreren Sätzen erklärt werden müssten, kompakt zusammen. Wenn man Fachbegriffe nicht kennt, sorgen sie allerdings für einiges an Unverständnis.
Carport ABC

Grundsätzlich bemühen wir uns, die Nutzung von Fachbegriffen zu vermeiden, um das Verständnis in Texten und bei der Kommunikation zu erleichtern. Allerdings existieren einige Begriffe, die kaum umschrieben werden können. Damit Sie wissen, wovon wir an bestimmten Stellen auf unserer Website schreiben, möchten wir Ihnen im Folgenden kurz die grundlegenden Fachbegriffe rund um den Carport erläutern.

Flachdach

Flachdach

Satteldach

Satteldach

Sparren

Dachsparren tragen die Dacheindeckung und damit einen wesentlichen Teil der statisch zu berücksichtigen Lasten (z. B. Windlast; Schneelast). Die Verteilung dieser Lasten auf die tragende Konstruktion ist die zentrale Aufgabe der Dachsparren. Entsprechend der zu überspannenden Fläche (Einzel- oder Doppelcarport) werden die Sparren dimensioniert. Achten Sie beim Kauf eines Carports auf die für Ihr Grundstück gültige Schneelast und Windlast.

Rähm und Kopfbänder

Die Rähm (auch: Pfette; Querbalken) läuft über die Pfosten und trägt die Sparren. Kopfbänder gehören als wesentliche konstruktive und dekorative Elemente zu jedem hochwertigen Carport. Sie dienen der allgemeinen Aussteifung und tragen somit wesentlich zur statischen Stabilität der Holzkonstruktion bei.

Pfostenträger & Pfosten

Ein Carport braucht soliden Halt und die Pfosten optimalen Schutz vor Feuchtigkeit. Daher werden unsere Qualitäts-Carports stets mit Pfostenträgern verankert. Diese werden in frostsichere Punktfundamente einbetoniert und gewährleisten einen sicheren Stand und optimalen Schutz der Pfosten, die die Gesamtkonstruktion tragen.

Wir bieten Ihnen sowohl den klassischen H-Pfostenträger als auch den exklusiven CPS40-Stützenfuß an. Bei Bedarf und für individuelle Lösungen greifen wir zudem auf eine große Auswahl von weiteren Pfostenträgern zurück.

Die Pfosten haben bei Einzel-Carports die Maße 12 cm x 12 cm und bei Doppel-Carports die Maße 14 cm x 14 cm. Auf Wunsch bieten wir auch noch stärkere Pfosten an.

Abbund

Traditionell gezapft oder geblattet. Als Abbund bezeichnet man alle Arbeiten, die im Zimmererhandwerk verrichtet werden müssen, bevor das Werkstück verbaut werden kann.

Diese Arbeiten können von Hand (mit Fäustel, Stecheisen und Fuchsschwanz), mit Kleinmaschinen (Kettenstemmer, Handkreissäge) oder wie bei uns  mit einer CNC Abbundanlage ausgeführt werden.

Wir von Carport.de verwenden eine Hundegger K2 Abbundanlage zur Fertigung Ihres Carport.

Andreaskreuz

Das Andreaskreuz ist ein Begriff aus dem Holzbau, der auf den heiligen Andreas zurückgeht.

Es beschreibt eine Konstruktion im Fachwerkbau, bei der zwei Streben in einem Fach gekreuzt werden.

Ankernagel

Ankernägel (andere Bezeichnungen: Kammnagel, Rillennagel) haben einen Flachkopf und ein ringförmiges Widerhakengewinde.

Ankernägel sind speziell für den Holzbau für die Befestigung von Stahlblech Holzverbindern entwickelt worden.

Antikondensvlies

Das Antikondensvlies verhindert das Abtropfen von Kondenswasser, welches sich bei Trapezblechdächern an der Unterseite der Bleche bei entsprechend feuchter Witterung bildet.

Das Antikondensvlies wird bereits bei der Herstellung der Trapezbleche aufgebracht.

Die Aufnahmefähigkeit ist begrenzt.

Bangkirai

Bangkirai, auch Yellow Balau, ist ein schweres Holz mit hohen Festigkeitswerten.

Die Widerstandsfähigkeit gegen Pilze und Insekten ist sehr gut

Bei der Verarbeitung von Bangkirai Holz sollte man wegen der Inhaltsstoffe nur Edelstahlschrauben (möglichst A4) verwenden.

Bangkirai wird als Terrassendiele und auch verarbeitet zu Sichtschutzelementen angeboten.

Baulicher Holzschutz

Der konstruktive (bauliche) Holzschutz beginnt bereits bei der Wahl der richtigen Holzart, die je nach Ihrer natürlichen Resistenz gegen Witterungseinflüssen, Schädlings- und Pilzbefall, für unterschiedliche Einsatzgebiete geeignet sind.

Zum anderen gibt es die Möglichkeit, Holz durch konstruktive Maßnahmen zu schützen. Ziel dieses baulichen Holzschutzes ist insbesondere, mit der richtigen Konstruktion dafür zu sorgen, daß Niederschläge so weit wie möglich vom Holz ferngehalten werden oder ein schnelles Ableiten des Wassers von den Holzteilen ermöglicht wird. Konstruktiver Holzschutz kann durch chemischen Holzschutz ergänzt werden.

Maßnahmen für den konstruktiven Holzschutz:

  • Großer Dachüberstand
  • Verwendung von Pfostenträgern
  • Blechabdeckungen
  • Vermeidung waagerechter Holzflächen
  • Verwendung rissarmer Halbhölzer

Bausatz

Als Bausatz bezeichnet man die Zusammenstellung von vorgefertigten Bauteilen die mit Hilfe einer Zeichnung/Bauplan zu einem fertigen Objekt (Carport) zusammengefügt werden.

Baustatik

Die Baustatik ist die Lehre von der Stabilität von Tragwerken im Bauwesen.

Mit Hilfe analytischer Verfahren werden Mindestquerschnitte ermittelt, bei denen die Stabilität des Bauwerkes(Carports) unter Einwirkung äußerer Kräfte (z.B. Schnee) gewährleistet ist

Bei Kauf eines Carport erhalten Sie von uns auf Wunsch eine Standardstatik mitgeliefert.

Bitumen Schweißbahn

Eine Bitumenschweißbahn dient als Mittellage oder Oberlage im mehrlagigen Dachaufbau

Trägermaterial ist meist eine Glasvlieseinlage (V) oder eine Polyestervliesgewebeeinlage (PV). Diese wird mit Bitumen beschichtet. Zum Schutz wird auf der Oberlage eine Schicht feiner Schiefersplit aufgetragen.

Die Bitumenschweißbahn wir überlappend auf die genagelte Unterbahn mit einem Brenner aufgeschweißt.

Vorteilhaft bei Bitumenschweißbahnen ist vor allem die lange Haltbarkeit, Elastizität und Formstabilität dieser Abdichtungssysteme.

Aus dem großen Sortiment an Schweißbahnen verwenden wir die PYE PV200 beschiefert als Oberlage im 2 lagigen Dachaufbau.

Je nach Kundenwunsch können auch andere Bitumenschweißbahnen geliefert werden.

Bitumen-Dach

Bei einem Bitumendach handelt es sich um eine bituminöse Dachabdichtung.

Bei Gebäuden werden Bitumenbahnen als Dachabdeckung genutzt und in 2-3 Lagen auf das Dach gelegt um eine feuchtigkeitsabweisende und wasserundurchlässige Fläche zu schaffen.

Bei unseren Carports verwenden wir Rauspund oder Fasebretter als Tragschicht auf der eine Unterbahn V13 oder G200DD genagelt und eine Oberlage V60 oder PYE PV250 geschweißt wird.

Bei einem Bitumendach kommt es zu keiner Kondenswasserbildung und nur zu geringen Regengeräuschen.

Blende

Als Blende bezeichnet man den Abschluss des Daches .

Eine Blende kann aber auch zum Schutz angebracht werden gegen z.B. Regen oder Schmutz.

Wir unterscheiden die gerade Holzblende aus gehobelten Glattkantbrettern und die Walmblende, die mit Bitumenschindeln, Decora-Platten 20x20 oder auch mit Profilholz belegt werden kann.

Blockhausprofil

Blockhausprofil ist ein gerundetes Profilbrett, meist 19mm x 96mm.

Es sollte nicht mit den massiveren Blockhausbohlen, aus denen ganze Häuser gebaut werden, verwechselt werden. (Dicke ab 40mm)

Blockhausprofil wird eher selten im Carportbau verwendet.

Boden-Deckel-Schalung

Die Boden-Deckel- Schalung (auch Deckel-Kriecher Schalung genannt) wird aus gleichbreiten senkrechten sägerauen oder gehobelten Brettern auf einer Unterkonstruktion hergestellt.

Je nach Geschmack können auch verschieden breite Bretter verwendet werden. Die Überdeckung sollte je nach Breite der Bretter mindestens 2,5 cm betragen.

Wegen des Schwind- und Quellverhaltens der Bretter darf mit einer Schraube immer nur ein Brett befestigt werden.

Brettschicht­holz

Brettschichtholz (auch BS-Holz oder BSH) ist ein industriell gefertigtes Holzprodukt für tragende Konstruktionen.

Brettschichtholz besteht aus mindestens drei faserparallel miteinander verklebten getrockneten Brettern aus Nadelholz.

Es ist infolge der Festigkeitssortierung des Ausgangsmaterials und der Homogenisierung durch schichtweisen Aufbau vergütet und hat eine höhere Tragfähigkeiten als übliches Bauholz. Brettschichtholz ist herstellungsbedingt ein sehr formstabiler und weitgehend rissminimierter Baustoff.

Neben geraden Bauteilen sind auch gekrümmte und doppelt gekrümmte Formen (Bögen) möglich.

Der Begriff Leimholz bzw. Leimbalken sollte heute für Brettschichtholz nicht mehr verwendet werden.

Chemischer Holzschutz

Entsprechend einer europaweit anerkannten Definition sind chemische Holzschutzmittel „Wirkstoffe oder wirkstoffhaltige Zubereitungen, die dazu bestimmt sind, einen Befall von Holz oder Holzwerkstoffen durch holzzerstörende oder holzverfärbende Organismen zu verhindern oder einen solchen Befall zu bekämpfen“.

Dabei gelten strenge gesetzliche Vorschriften und Grenzwerte, die das Umweltbundesamt festlegt und kontrolliert.
Moderne Holzschutzmittel werden diesbezüglich immer umweltverträglicher konzipiert. So wird heute anstelle von chemischen Lösungs- und Transportmitteln verstärkt auf den Einsatz von Wasser gesetzt. Die heutigen Holzschutzmittel gelangen durch moderne Verfahren tief in das Holz um dort ihre Schutzwirkung zu entfalten. Dadurch bleiben nur noch geringe Mengen des Holzschutzmittels an der Holzoberfläche und garantieren so eine möglichst geringe Belastung von Mensch und Umwelt durch minimale Auswaschung und Ausdünstung von Schadstoffen.

Wir verwenden für die Carports vorbeugende Holzschutzmittel im Kesseldruckverfahren

Dachfirst

Der Dachfirst bezeichnet die höchste waagerechte Kante eines Hausdachs.

In Ausnahmefällen kann es aber vorkommen, dass der First schräg gebaut werden muss (steigender oder fallender First) was das spätere Decken des Daches erschwert.

Dachgulli

Ein Dachgulli dient zur Entwässerung der Dachflächen bei Flachdächern.

Es werden je nach Dachdeckung verschiedene Varianten angeboten:

  • Bitumendach - Dachgulli mit Manschette aus Bitumenbahn
  • EPDM Dachbahn - Dachgulli mit Kautschukmanschette
  • Dachgulli mit Schraubflansch

Ein Dachgulli in Verbindung mit einem Revisionsaufsatz findet besonders bei Gründächern Verwendung.

Dachpfannen

Dachpfannen (auch Dachziegel, Dachsteine, Dachplatten genannt) sind keramische Bauelemete, die zum Decken von geneigten Dächern dienen.

Sie dienen dazu Dächer wetterfest zu machen und den Dachstuhl gegen Feuchtigkeit zu schützen. Die Deckung eines Hauses mit Dachpfannen nennt man auch Ziegeldeckung.

Bei den Dachsteinen wird meist eine Mindestdachneigung je nach Hersteller und Typ ab 7° angegeben. Hierbei ist zwingend ein wasserdichtes Unterdach notwendig.

Bei einer Regeldachneigung von meist 20-22° kann man zumindest bei Carports auf dieses Unterdach verzichten. Dann spielen optische Gesichtspunkte eine Rolle, da die Unterseite des Daches sichtbar bleibt.

Wir bieten das Unterdach als vollflächige Verschalung aus gehobelten Fasebrettern und einer diffusionsoffenen Unterspannbahn auf Kundenwunsch an.

Deckel-Kriecher Schalung

Die Deckel-Kriecher Schalung (auch Boden-Deckel- Schalung genannt) wird aus gleichbreiten senkrechten sägerauen oder gehobelten Brettern auf einer Unterkonstruktion hergestellt.

Je nach Geschmack können auch verschieden breite Bretter verwendet werden. Die Überdeckung sollte je nach Breite der Bretter mindestens 2,5 cm betragen.

Wegen des Schwind- und Quellverhaltens der Bretter darf mit einer Schraube immer nur ein Brett befestigt werden.

Deckfarbe

Eine Deckfarbe bezeichnet einen deckenden Holzschutz welcher bei Holz oft zur Oberflächenveredelung und zum Schutz aufgetragen wird.

Der Anstrich erfolgt meist in 2 oder 3 Schichten mittels Pinsel.

Die meisten Deckfarben enthalten einen vorbeugenden Schutz gegen Pilze und Insekten.

Wir empfehlen Holzschutzmittel der Firma Remmers und der Firma OSMO

Douglasie

Die Douglasie ist ein Nadelbaum der im 19. Jahrhundert von Nordamerika nach Europa eingeführt wurde.

Das Holz der Douglasie ist wegen seiner gelblich bis rötlichweißen Färbung sehr dekorativ, dunkelt dann durch die UV-Einstrahlung bis dunkelbraun nach. Es besteht eine große Ähnlichkeit mit der heimischen Lärche.

Douglasie besitzt gute Festigkeits- und Elastizitätseigenschaften. Es ist gegen Pilze und Insekten sehr widerstandsfähig und hat eine gute natürliche Dauerhaftigkeit

Ein Erdverbau ist jedoch nicht zu empfehlen.

Drempel

Drempel oder auch Kniestock ist die erhöhte Auflage der Fußpfette oberhalb der Decke.

Die Erhöhung wird meist durch eine Holzwand oder gemauerte Wand von 0,40-1,00m Höhe erzeugt.

Mit dem Drempel oder Kniestock wird der Dachraum besser nutzbar.

Duobalken

Duo- und Triobalken sind Nadelholz-Balken aus 2 oder 3 faserparall miteinander verleimten Einzelhölzern gleicher Querschnittsmaße zur Herstellung größerer oder noch formstabilerer Querschnitte.

Sie werden auch als Balkenschichtholz bezeichnet.

Durch die wenigen Klebefugen bleibt der Vollholzcharakter erhalten. Duo-/Trio-Balken können ebenso leicht wie Vollholz bearbeitet werden.

Duo- und Triobalken sind dem Konstruktionvollholz zuzuordnen.

Die Bezeichnung Leimholz ist für Duo- und Triobalken nicht geeignet.

Eiche

Eiche (Laubholz)

Kurzzeichen: Ei

Dichte 750-1050kg/m³

Vorkommen Europa, Asien

Eigenschaften: Kernholz schwer, hart, dicht, langfaserig. Außerordentlich hohe Tragfähigkeit, hohe Elastizität.
Durch Gerbsäuregehalt fäulniswidrig. Unter Wasser von nahezu unbegrenzter Haltbarkeit. Witterungsbeständig. Geringes Arbeiten. Holzfarbe graubraun Splint gelblichweiss.
Das harte Holz ist dichtfaserig, mässig fest, leicht zu spalten und zu bearbeiten. Es lässt sich gut messern, schälen und neigt zur Rissbildung. Hoher Gehalt an Gerbsäure.
Staub gilt als Auslöser für Nasenkrebs.

Resistenz: Pilz sehr gut Insekten sehr gut.

Hervorragendes Bauholz für hochbelastete Konstruktionen, die der Witterung ausgesetzt sind. Schwellen, Sohlenhölzer. Fußböden.

Beim Carportbau wird die Eiche vor allem als Schwelle bei Fachwerkwänden eingesetzt.

Eindecken eines Hauses

Eindecken eines Hauses

Das Eindecken bezeichnet das Decken des Daches zum Zwecke des Schutzes vor Witterungseinflüssen  - vor allem Regen.

Die Deckung kann mit flächigen grobkeramischen Bauelementen wie z.B. Dachziegeln, oder Dachpfannen erfolgen oder mit Bitumenschindeln bzw. Bitumenpappe. Bei Carports kommen Trapezblech und Dachpfannenprofilplatten zum Einsatz. Eine sehr langlebige Dachdeckung ist die EPDM Dachbahn. 

Fachwerk

Das Fachwerk wird nach den Zwischenräumen benannt, die auch als Fach oder Gefach bezeichnet werden. In einem Fachwerk werden Stäbe auf Zug und oder Druck beansprucht nicht aber auf Biegung wie bei den meisten anderen Bauweisen. Die Tragfestigkeit eines Fachwerks ist sehr gut geeignet um hoch und stabil zu bauen.

Fase

Eine Fase ist eine meist mit einem Winkel von 45° angebrachte kleine Abschrägung der Kanten von Holzteilen.

Sie dient dazu scharfe, leicht brechende Kanten zu vermeiden.

Faseprofil

Bretter mit Faseprofil mit Nut und Feder verwenden wir im Bereich des Daches als Unterschalung für eine EPDM Dachbahn, ein Schindeldach oder als Unterdach für eine Dachsteindeckung.

Weiterhin verwenden wir Fasebretter für die Geräteräume

Fichte

Die Fichte ist neben der Kiefer die bedeutenste Baumart in Deutschland und wichtigster Holzlieferant.

Dieses helle Nadelholz ist weich bis mittelhart, leicht spaltbar und grobfaserig. Die hohe Elastizität und Tragfähigkeit, sowie ein geringe Biegsamkeit, zeichnen diese Holzart als besonders geeignet für den Holzbau aus.

Die Farbe variiert von gelblichweiß bis gelbbraun, wobei sich die Ästethik dieser Holzart durch eine geradfaserige und feine Struktur und klar definierte Jahresringe auszeichnet.

Die Vearbeitungseigenschaften, per Hand und maschinell, sowie Nagel-, Schrauben- und Klebehalt sind ideal.

Die natürliche Langlebigkeit wird durch Feuchtigkeit stark eingeschränkt. Daher ist generell ein entsprechender Holzschutz erforderlich. Bei Verwendung im Außenbereich muss auf einen wirkungsvollen Schutz durch baulichkonstruktive Maßnahmen und durch fachgerechte Behandlung mit chemischen Holzschutzmitteln bzw. wasser- und feuchtigkeitsabweisenden Schutzanstrichen geachtet werden.

Entsprechend kann ihr eine relativ gute Haltbarkeit und ausreichend lange Gebrauchsdauer im Außenbereich attestiert werden, insbesondere wenn den chemischen Holzschutz ergänzende bauliche Maßnahmen für eine zügige Feuchtigkeitsabführung bzw. Austrocknung sorgen.

Wir verwenden im Carportbau getrocknetes Konstruktionsvollholz, dass auf Kundenwunsch kesseldruckimprägniert oder auch mit geeigneten Anstrichstoffen (Lasur oder Deckfarbe) behandelt wird.

First

Der First oder Dachfirst bezeichnet die höchste waagerechte Kante eines Hausdachs.

In Ausnahmefällen kann es aber vorkommen, dass der First schräg gebaut werden muss (steigender oder fallender First) was das spätere Decken des Daches erschwert.

Flachrund­schraube

Eine Flachrundschraube (gebräuchlich auch Schlossschraube) mit Vierkant ist in der DIN 603 beschrieben.

Wir verwenden diese Schrauben bei unseren Carports zur diebstahlsicheren Befestigung der Kreuzgehänge bei Profilholztüren.

Fräsen

Eine bestimmte Art Holzoberflächen und Holzbauteile zu bearbeiten. Das Wichtige beim Fräsen ist, das sich das Werkzeug dreht und dabei schneidet, nicht wie bei anderen Bearbeitungsmethoden, bei denen das Werkstück gedreht wird und ein festes Werkzeug schneidet. Zum Fräsen werden besondere Maschinen und Vorrichtungen verwendet.

Gefährdungs­klassen

Holzbauteile werden je nach Vewendung in Gefährdungsklassen (GK) eingeteilt.

Je höher die Klasse, desto größer ist die biologische Gefährdung durch Pilze und Insekten.

Man unterscheidet:

  • GK 0 Innenbauteile kontrollierbar (sichtbar)
  • GK 1 Innenbauteile bekleidet
  • GK 2 Außenbauteile ohne unmittelbare Wetterbeanspruchung (unter Dach)
  • GK 3 Außenbauteile mit Wetterbeanspruchung ohne ständigen Erdkontakt
  • GK 4 Holzbauteile in ständigem Erd- oder Süßwasserkontakt

Die tragenden Bauteile eines Carport werden der GK 2 zugeordnet, Blendbretter an Carports der GK3.

Gerbstoff

Besonders in der Rinde der Eiche ist Gerbstoff enthalten (ca. 10%)

Die häufigste Anwendung von Gerbstoffen findet in der Lederindustrie statt. Mit Hilfe der Gerbstoffe wird Tierhaut haltbar, wasserundurchlässig und weich gemacht.

Der Gerbstoffgehalt der Eiche führt dazu, dass frisches Eichenschnittholz bei Druckbelastung (z.B. bei der Bearbeitung) blau wird.

Giebel

Der Giebel ist die Wandfläche des Gebäudes im Bereich des Daches. Es gibt vielfältige Formen. Die häufigste ist die Dreiecksform beim Satteldach.

Dies ist auch bei Carports die häufigste Form. Nur äußerst selten wird ein Carport beispielsweise mit Krüppelwalm hergestellt, bei dem der Giebel dann trapezförmig wäre.

Grat

Treffen zwei Dachflächen aufeinander und es entsteht keine waagerechte Linie (First) bezeichnet man die entstehenden Linien als Grate (nach oben) oder Kehlen(nach unten).

H-Pfostenträger

Pfostenträger dienen der Aufnahme der Pfosten bei Carports.

Der gebräuchlichste Pfostenträger ist der H-Pfostenträger

H-Pfostenträger werden aus feuerverzinktem Stahl hergestellt. Meist werden sie in Punktfundamente 30x30x80 einbetoniert.

Alternativ können auch U-Pfostemnträger auf eine Betonplatte mit geeigneten Bodenankern befestigt werden.

Hirnholz

Als Hirnholz wird die Querschnittsfläche durch das Holz bezeichnet, so dass die Jahresringe als Kreise oder Kreissegmente erscheinen.

Hirnholz wir dekorativ in der Parkettindustrie verarbeitet.

Holzfeuchte

Die Holzfeuchte gibt den Anteil von Wasser im Holz an. Errechnet wird die Holzfeuchte aus dem Unterschied zwischen Nass- und Darrgewicht (Trockengewicht). Angeben wird die Holzfeuchte in Prozent (%).

Bei frisch geschlagenem Holz beträgt die Feuchtigkeit zwischen 40% und 60%. Für die Verwendung muß das Holz natürlich oder technisch getrocknet werden.

Die Holzfeuchte sollte beim Einbau in etwa der Ausgleichsfeuchte entsprechen.

Parkett sollte beispielsweise mit einer Holzfeuchte von ca. 9% eingebaut werden, sichtbare Balken mit einer Holzfeuchte von 15%. Bauschnittholz darf höchstens eine Feuchte von 20% besitzen, es sei denn, es wird in Konstruktionen eingesetzt, in denen es ungehindert nachtrocknen kann und deren Bauteile nicht empfindlich gegenüber den hierbei auftretenden Verformungen sind.

In diesem Fall darf das Holz mit einer Holzfeuchte bis 30% eingebaut werden.

Die Bestimmung der Holzfeuchte erfolgt mit einem Holzfeuchtemessgerät (z.B. durch die Messung des elektrischen Widerstandes).

Für unsere Carports verwenden wir fast ausschließlich technisch getrocknetes Konstruktionsvollholz und Brettschichtholz.

Holznagel

Der Holznagel dient als Sicherungselement für die zimmermannsmäßige Zapfenverbindung.

Zapfen und Zapfenloch erhalten eine leicht versetzte Bohrung, durch die der Holznagel getrieben wird.

Wir verwenden für die hochwertigen Carports Holznägel aus Eiche mit einem 8-eckigen Schaft und einem 4-eckigen Kopf.

Die Zapfenverbindung mit dem Holznagel ist auch ein sehr dekoratives Element.

Holzschraube

Schlüsselschrauben (Sechskant-Holzschrauben) werden nach DIN 571 hergestellt.

Im Carportbau verwenden wir Schlüsselschrauben mit einer Unterlegscheibe zur Befestigung der Pfosten an den H-Pfostenträgern.

Imprägnierung

Bei der Imprägnierung handelt es sich um einen chemischen Holzschutz.

Salze eines Holzschutzmittels werden in geringer Konzentration in Wasser gelöst und mit sehr hohem Druck tief in das Holz gepresst(Kesseldruckimprägnierung) oder auf der Oberfläche durch Streichen, Spritzen oder Tauchen aufgetragen.

Dadurch wird das Holz dauerhaft oder temporär vor Fäulnis und Schädlingsbefall geschützt.

Die Wirkung ist von den verwendeten Salzen und dem angewandten Verfahren abhängig.

Für unsere Carports verwenden wir das Kesseldruckimprägnierverfahren mit einem chromfreien Holzschutzmittel

Damit ist ein dauerhafter Holzschutz gewährleistet. Durch UV-Einstrahlung bleicht die Farbe des imprägnierten Holzes jedoch aus, so dass eine dekorative Behandlung des Holzes nach ca. 3 Jahren zu empfehlen ist.

Japansäge

Japansägen sind traditionelle Sägen für die Holzbearbeitung, die nur auf Zug arbeiten.

Japansägen sind relativ teuer, werden jedoch wieder verstärkt angeboten und verwendet. Die Sägen haben bei richtigen Gebrauch einen feinen Sägeschnitt.

Kammnagel

Ankernägel (andere Bezeichnungen: Kammnagel, Rillennagel) haben einen Flachkopf und ein ringförmiges Widerhakengewinde.

Ankernägel sind speziell für den Holzbau für die Befestigung von Stahlblech Holzverbindern entwickelt worden.

Kehle

Mit Kehle bezeichnet man die Innenecke (Dachlinie), die entsteht, wenn zwei Dachflächen aufeinandertreffen.

Kehlen entstehen bei Winkel und L- Grundrissen von Häusern und auch Carports.

Keilstülpprofil

Nordwandprofilbretter (Keilstülpprofil) betonen den nordischen Stil des Carports. Diese Profilbretter werden immer waagerecht angebracht.

Als Oberfläche können wir Ihnen feingesägte oder gehobelte Oberflächen anbieten.

Diese Better haben Nut+Feder. 

Kesseldruck­imprägnierung

Die Kesseldruckimprägnierung ist ein Verfahren zum Holzschutz.

Wasserlösliche imprägnierende Salze werden unter Druck in das Holz eingebracht. Die Eindringtiefe kann von wenigen Millimetern bis zum kompletten Holzquerschnitt reichen. Das hängt vor allem vom Querschnitt, der Holzart und der Holzfeuchte ab.

Durch die Imprägnierung wird das Holz dauerhaft vor Pilz- und Schädlingsbefall geschützt.

Wir verwenden für unsere Carports das Kesseldruckimprägnierverfahren mit Wechseldruck.

Dabei wird wechselseitig Druck und Vakuum erzeugt um einen optimalen Holzschutz zu erreichen.

Kiefer

Kiefer (Nadelholz)

Kurzzeichen KI

Eigenschaften: Der asthaltige Stamm besitzt ein leicht harziges Kernholz von rot-brauner Farbe, das sich vom blasseren Splintholz abhebt. Die Textur variiert, abhängig vom Standort, von fein bis grob. Die Harzkanäle und Jahresringe sind deutlich sichtbar. Das Holz ist sehr harzreich und schnell nachdunkelnd. Das Holz ist weich, biegsam und leicht spaltbar. Läßt sich leicht von Hand und maschinell bearbeiten. Es hat guten Nagel- und Schraubenhalt und bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Oberflächenbehandlung.

Holzstaub verursacht Hautreizungen. Kiefer ist anfällig für Befall durch den gewöhnlichen Nagekäfer, nicht alterungsbeständig und moderat resistent gegen Holzschutzbehandlung.

Bläuegefahr im Splintbereich

Das Holz ist sowohl als lagerndes Schnittholz als auch im verbautem Zustand stark bläuegefährdet. Bläuepilze sind jedoch nicht holzzerstörend und rufen somit auch keine Minderung der Festigkeitseigenschaften hervor, so dass der Begriff "Blaufäule" unzutreffend ist.

Bei Carports wird diese Bläue oft als Schönheitsfehler betrachtet und deshalb bei uns kaum eingesetzt.

(Dichte 500-700kg/m³, Vorkommen: Mittel-, Nord-, Osteuropa und Nordamerika)

Klassisches Pappdach

Bei einem klassischem Pappdach oder Bitumendach handelt es sich um eine bituminöse Dachabdichtung.

Bei Gebäuden werden Bitumenbahnen als Dachabdeckung genutzt und in 2-3 Lagen auf das Dach gelegt um eine feuchtigkeitsabweisende und wasserundurchlässige Fläche zu schaffen.

Bei unseren Carports verwenden wir Rauspund oder Fasebretter als Tragschicht auf der eine Unterbahn V13 oder G200DD genagelt und eine Oberlage V60 oder PYE PV250 geschweißt wird.

Bei einem Bitumendach kommt es zu keiner Kondenswasserbildung und nur zu geringen Regengeräuschen.

Kniestock

Drempel oder auch Kniestock ist die erhöhte Auflage der Fußpfette oberhalb der Decke.

Die Erhöhung wird meist durch eine Holzwand oder gemauerte Wand von 0,40-1,00m Höhe erzeugt.

Mit dem Drempel oder Kniestock wird der Dachraum besser nutzbar.

Konstruktions­vollholz

Konstruktionsvollholz ist visuell oder maschinell sortiertes, technisch getrocknetes und kalibriertes Vollholz aus Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche oder Douglasie mit definierter Maßhaltigkeit für sichtbare und nicht sichtbare Bereiche und einem über normative Ansprüche hinausgehenden Eigenschaftsprofil.

Als herzgetrenntes eingeschnittenes Holz ist KVH form- und maßstabil. Die Maßgenauigkeit wird durch die Kalibrierung, dh. durch leichtes Hobeln nach dem Trocknen hergestellt.

Wir verwenden für unsere Carports vorwiegend Konstruktionsvollholz aus Fichte und Douglasie je nach Wunsch des Bauherrn.

Konstruktiver Holzschutz

Der konstruktive (bauliche) Holzschutz beginnt bereits bei der Wahl der richtigen Holzart, die je nach Ihrer natürlichen Resistenz gegen Witterungseinflüssen, Schädlings- und Pilzbefall, für unterschiedliche Einsatzgebiete geeignet sind.

Zum anderen gibt es die Möglichkeit, Holz durch konstruktive Maßnahmen zu schützen. Ziel dieses baulichen Holzschutzes ist insbesondere, mit der richtigen Konstruktion dafür zu sorgen, daß Niederschläge so weit wie möglich vom Holz ferngehalten werden oder ein schnelles Ableiten des Wassers von den Holzteilen ermöglicht wird. Konstruktiver Holzschutz kann durch chemischen Holzschutz ergänzt werden.

Maßnahmen für den konstruktiven Holzschutz:

  • Großer Dachüberstand
  • Verwendung von Pfostenträgern
  • Blechabdeckungen
  • Vermeidung waagerechter Holzflächen
  • Verwendung rissarmer Halbhölzer

Kopfband

Ein Kopfband ist ein Holzbauteil, das zwischen einem horizontalen Bauteil (Rähm) und einem vertikalen Bauteil (Pfosten) im Winkel von meist 45° eingesetzt wird, um eine Holzkonstruktion auszusteifen.

Mit dem Kopfband wird auch die Stützweite des horizontalen Bauteils verringert.

Kopfbänder können auch dekorativ eingesetzt werden und werden auch verziert angeboten.

Dabei hat jedoch immer der statische Aspekt den Vorrang.

Kreuzgehänge

Beim Kreuzgehänge sind das Band und die Klappe fest durch einen vernieteten Dorn miteinander verbunden. Eine so befestigte Tür kann also nicht ausgehängt werden.

Kreuzgehänge werden bei unseren Carporttüren mit Profilholz verwendet.

Lärche

Lärche (Nadelholz)

Kurzzeichen LA

Dichte 400-880kg/m³

Vorkommen Mitteleuropa, Nordamerika, Japan, Sibirien

Eigenschaften:
Das harzreiche Holz ist mittelhart, elastisch und zäh. grobfaserig, gut bearbeitbar, große Elastizität und Tragfähigkeit, geringes Arbeiten. Harzreich und  deshalb widerstandsfähig im Wechsel von naß und trocken. Das Kernholz ist gelblichweiss, braun bis ziegelrot mit deutlich erkennbaren Jahresringen. Gerader Faserwuchs bei feiner und gleichmäßiger Textur.

Es ist das dauerhafteste europäische Nadelholz und läßt sich leicht von Hand und maschinell bearbeiten. Zum Nageln vorbohren. Nimmt Beizen, Farben und Polituren zufriedenstellend an. Moderat alterungsbeständig und anfällig für Befall durch Langhornböcke, gelegentlich Holzwespen, sowie den gewöhnlichen Nagekäfer. Das Kernholz ist resistent gegen Holzschutzbehandlung, das Splintholz nur moderat resistent.

Durch die Harzigkeit des Holzes ist Lärche für Carports nur wenig geeignet. Deshalb verwenden wir für die Grundkonstuktion die Douglasie mit ähnlichen Eigenschaften.

Wandverkleidungen für Carports werden vielfach in Lärche hergestellt.

Lasur

Eine Lasur bezeichnet einen transparenten Holzschutz, welcher zur Oberflächenveredelung und zum Schutz aufgetragen wird.

Der Anstrich erfolgt meist in 2 Schichten mittels Pinsel.

Die meisten Lasuren enthalten einen vorbeugenden Schutz gegen Pilze und Insekten.

Wir empfehlen Holzschutzmittel der Firma Remmers und der Firma OSMO.

Leimholz

Der Begriff Leimholz wird heute in der Fachliteratur nicht mehr verwendet, da er zu Verwechslungen von Brettschichtholz und Konstruktionsvollholz führen kann.

Ausnahme ist der verbreitete Ausdruck Leimholzbogen für die runden Bögen bei der Einfahrt in einen Carport.

Dies Bögen bieten wir in den Maßen 120x120 und 140x140 in Fichte und Douglasie an.

Massivholz

Bezeichnung für Holz in seiner gewachsenen, natürlichen Struktur. Massivholz (auch Vollholz) wird zu Brettern, Bohlen, Balken, Leisten, Pfählen, Masten usw. gesägt bzw. verarbeitet. Es ist nicht verleimt.

Multi-Monti Anker

Der Multi-Monti Anker ist ein Schraubanker, der ohne Dübel in Beton und Mauerwerk gesetzt wird.

Der Anker schafft eine formschlüssige und spreizdruckfreie Verbindung und kann im randnahen Bereich verwendet werden.

Beim Carportbau kann der Multi-Monti Anker für die Befestigung von U-Pfostenträgern, die auf eine Betonplatte befestigt werden, genutzt werden.

Nordwandprofil

Nordwandprofilbretter (Keilstülpprofil) betont den nordischen Stil des Carports. Diese Profilbretter werden immer waagerecht angebracht.

Als Oberfläche können wir Ihnen feingesägte oder gehobelte Oberflächen anbieten.

Nut- und Federbretter

Allgemeiner Begriff für Bretter mit Nut und Feder z. B. Profilbretter, Fasebretter, Rauspund u.ä.

Ortgang

Die Dachkante zur Giebelwand, die Traufe und First miteinander verbindet ist der Ortgang oder auch Ort.

Bei Satteldächern an Carports erhält diese Kante als Abschluss ein gehobeltes Brett (Glattkantbrett)

Pappdach

Bei einem klassischem Pappdach oder Bitumendach handelt es sich um eine bituminöse Dachabdichtung.

Bei Gebäuden werden Bitumenbahnen als Dachabdeckung genutzt und in 2-3 Lagen auf das Dach gelegt um eine feuchtigkeitsabweisende und wasserundurchlässige Fläche zu schaffen.

Bei unseren Carports verwenden wir Rauspund oder Fasebretter als Tragschicht auf der eine Unterbahn V13 oder G200DD genagelt und eine Oberlage V60 oder PYE PV250 geschweißt wird.

Bei einem Bitumendach kommt es zu keiner Kondenswasserbildung und nur zu geringen Regengeräuschen.

Pfette

Pfetten oder Rähme sind die Längsbalken, die auf den Pfosten liegen und die Sparren (das Dach) tragen.

Pfetten (Rähme) verlaufen immer parallel zu Traufe und First.

Bei Carports werden Fußpfetten und gelegentlich Firstpfetten eingebaut.

Pfostenträger

Pfostenträger dienen der Aufnahme der Pfosten bei Carports.

Der gebräuchlichste Pfostenträger ist der H-Pfostenträger

H-Pfostenträger werden aus feuerverzinktem Stahl hergestellt. Meist werden sie in Punktfundamente 30x30x80 einbetoniert.

Alternativ können auch U-Pfostemnträger auf eine Betonplatte mit geeigneten Bodenankern befestigt werden.

Profilbrett

Profilbretter mit Schrägprofil sind die am häufigsten verwendeten Profilbretter. Diese werden sowohl für Innen- als auch für Außenverkleidungen verwendet.

Profilbretter mit Schrägprofil werden in A-Sortierung (meist für den Innenbereich) oder B-Sortierung (meist Außenbereich) unterteilt.

Weiterhin sind us-Qualitäten lieferbar (us-unsortiert).

Pultdach

Das Pultdach besteht aus einer einzigen geneigten Dachfläche, die sich von der einen Seite des Carport zur anderen nach oben zieht. Das gibt dem Carport eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Stehpult, dessen Schreibfläche geneigt ist: daher der Name dieser Dachform. Diese Dachform wird häufig für Anbauten an Wohnhäuser verwendet.

Bei einem Anbau an eine vorhandene Wand ist immer durch den Bauherrn die Tragfähigkeit der Wand, an die der Carport angebaut werden soll, zu prüfen.

PVC Dachrinne

Polyvinylchlorid ist ein Kunststoff welcher vielseitig einsetzbar ist. Bekannt ist PVC durch die Verwendung von Fußbodenbelägen.

Auch in der Bauwirtschaft ist PVC nützlich.

Wir bieten für unsere Carports Dachrinnen aus PVC in weiß, grau oder dunkelbraun an.

Quellen von Holz

Eine Vergrößerung der Abmessung des Holzes infolge von Feuchtigkeitsaufnahme wird Quellung genannt.

Nimmt die Feuchtigkeit ab, erfolgt der umgekehrte Vorgang - das Schwinden des Holzes.

Besonders bei Holztüren führt dies zum Klemmen der Türen. Die Türen müssen dann etwas nachgestellt werden.

Dieser Vorgang kann sich beliebig wiederholen. Man nennt das auch das Arbeiten des Holzes.

Rähm

Pfetten oder Rähme sind die Längsbalken, die auf den Pfosten liegen und die Sparren (das Dach) tragen.

Pfetten (Rähme) verlaufen immer parallel zu Traufe und First.

Bei Carports werden Fußpfetten und gelegentlich Firstpfetten eingebaut.

Reihencarport

Bei Reihencarport werden meist Flachdachcarports aneinandergereiht.

Auch die Aneinanderreihung von Satteldachcarports ist möglich.

Reihenanlagen werden oft bei Firmen oder Wohnanlagen verwendet, um Platz zu sparen und die Kosten niedrig zu halten.

Rillennagel

Ankernägel (andere Bezeichnungen: Kammnagel, Rillennagel) haben einen Flachkopf und ein ringförmiges Widerhakengewinde.

Ankernägel sind speziell für den Holzbau für die Befestigung von Stahlblech Holzverbindern entwickelt worden.

Rundprofil

Beim Softlineprofil (Rundprofil) sind die Kanten gerundet.

Wir verwenden dieses Profil für Wandverkleidungen.

Satteldach

Die Dachflächen bei einem Satteldach laufen schräg von den Dachseiten aufeinander zu und treffen sich am Dachfirst, dem obersten Teil des Daches. Die Schräge der Dachflächen liegt meist zwischen 10 und 45 Grad.

Schindel

Die Schindel ist ein Dachdeckelement welches klassisch aus Holz hergestellt wird. (oft Zedernholz)

Unter dem Begriff Schindel versteht man jedoch auch eine Dachabdeckung aus Bitumen, Ton, Schiefer, Aluminium und Faserzement. Sie werden neben und übereinander gelegt, so dass eine einheitliche wasserundurchlässige Fläche entsteht.

Schindeln aus Naturschiefer und aus Faserzement werden oft auch für Walmblenden bei Carports verwendet.

Schlossschraube

Eine Flachrundschraube (gebräuchlich auch Schlossschraube) mit Vierkant ist in der DIN 603 beschrieben.

Wir verwenden diese Schrauben bei unseren Carports zur diebstahlsicheren Befestigung der Kreuzgehänge bei Profilholztüren.

Schlüssel­schraube

Schlüsselschrauben (Sechskant-Holzschrauben) werden nach DIN 571 hergestellt.

Im Carportbau verwenden wir Schlüsselschrauben mit einer Unterlegscheibe zur Befestigung der Pfosten an den H-Pfostenträgern.

Schrägprofil

Profilbretter mit Schrägprofil sind die am häufigsten verwendeten Profilbretter. Diese werden sowohl für Innen- als auch für Außenverkleidungen verwendet.

Profilbretter mit Schrägprofil werden in A-Sortierung (meist für den Innenbereich) oder B-Sortierung (meist Außenbereich) unterteilt.

Weiterhin sind us-Qualitäten lieferbar (us-unsortiert).

Schwinden von Holz

Eine Vergrößerung der Abmessung des Holzes infolge von Feuchtigkeitsaufnahme wird Quellung genannt.

Nimmt die Feuchtigkeit ab, erfolgt der umgekehrte Vorgang - das Schwinden des Holzes.

Besonders bei Holztüren führt dies zum Klemmen der Türen. Die Türen müssen dann etwas nachgestellt werden.
Dieser Vorgang kann sich beliebig wiederholen. Man nennt das auch das Arbeiten des Holzes.

Sicherheits­verbundglas

Verbundsicherheitsglas (VSG) ist ein Flachglas, dass aus mehreren Schichten besteht, die durch eine Kunststofffolie verbunden sind.

Bei einem Bruch der Scheibe haften die Bruchstücke an der Folie. Es gibt keine schaftkantigen Glassplitter

Das Verbundsicherheitsglas findet Anwendung als Schallschutzglas, Brandschutzglas, und vor allen als Autoscheiben.

Auf Wunsch statten wir die Scheiben der Gerätehausfenster und der Sichtschutzelemente mit Verbindsicherheitsglas aus.

Sichtschutz

Als Sichtschutz bezeichnet man eine optische Barriere die angebracht wird, um die Privatsphäre zu schützen.

Oft dienen Sichtschutzelemente auch als Wetterschutz.

Wir bieten hier Standardelemente aus Kiefer-kesseldruckimprägniert oder Douglasie oder auch Sonderfertigungen für unsere Carport an.

Auch WPC- und Glaselemente sind lieferbar.

Simplexmutter

Simplexmuttern sind runde Stäbe, in die quer ein Gewinde zur Aufnahme eines Gewindebolzen geschnitten ist.

Wir verwenden diese Muttern, um die Rähme an den Pfosten zu befestigen.

Softlineprofil

Beim Softlineprofil (Rundprofil) sind die Kanten gerundet.

Wir verwenden dieses Profil am häufigsten für Wandverkleidungen.

Sparrennagel

Sparrennägel werden durch die Sparren in die Rähm eingeschlagen, um die Dachsparren zu befestigen.

Sparrennägel weisen wie die Ankernägel ein ringförmiges Widerhakengewinde auf.

Beim Carportbau werden heute vor allem Sparrenschrauben verwendet.

Sparrenschraube

Sparrenschrauben werden durch die Sparren in die Rähm geschraubt, um die Dachsparren zu befestigen.

Beim Carportbau werden diese großen Schrauben mit einem Tellerkopf vor allem bei Satteldächern verwendet. Zum Einschrauben ist ein großes Moment (starker Schrauber) notwendig.

Splintholz

Als Splintholz werden die äußeren nicht verkernten Jahresringe eines Baumes bezeichnet. Durch die Poren des Splintholzes wird das Wasser und die Nährstoffe von der Wurzel in die Krone des Baumes geleitet.

Splintholz ist meist anfälliger gegen Pilze und Insekten.

Statik

Die Baustatik ist die Lehre von der Stabilität von Tragwerken im Bauwesen.

Mit Hilfe analytischer Verfahren werden Mindestquerschnitte ermittelt, bei denen die Stabilität des Bauwerkes(Carports) unter Einwirkung äußerer Kräfte (z.B. Schnee) gewährleistet ist

Bei Kauf eines Carport erhalten Sie von uns auf Wunsch eine Standardstatik mitgeliefert.

Teak

Der Teakbaum oder auch Teak gehört zu den Laubbäumen. Die Familie der Teakbäume sind  Lippenblütler. Heimisch ist der Teakbaum in laubwerfenden Monsunwäldern in Süd- und Südostasien.
Das Holz des Teakbaums ist sehr wertvoll und eins der wichtigsten Exporthölzer im asiatischen Raum.

Teerpappe

Teerpappe oder besser Bitumen- Dachbahn bezeichnet eine mit Bitumen getränkte Pappe (oder Glasfaser/Vlies) die wasserabweisend und wasserundurchlässig wird.

In die Teerpappe (Bitumen- Dachbahn) werden oft Sand, Kies, und Schiefersplitter eingewalzt um sie UV-resistenter und abriebfester zu machen.

Topf-Deckel Schalung

Die Deckel-Kriecher Schalung wird aus senkrechten sägerauen oder gehobelten Brettern auf einer Unterkonstruktion hergestellt.

Andere Bezeichnungen sind:

Boden-Deckel und Topf-Deckel Schalung

Je nach Geschmack können gleich oder verschieden breite Bretter verwendet werden. Die Überdeckung sollte je nach Breite der Bretter mindestens 2,5 cm betragen.

Wegen des Schwind- und Quellverhaltens der Bretter darf mit einer Schraube immer nur ein Brett befestigt werden.

Trapezblech

Ein Trapezblech ist ein im Querschnitt regelmäßig gekantetes Profilblech.

Die Bleche werden im Walzverfahren profiliert.

Trapezbleche werden bei Carports als Dachdeckung verwendet. In diesem Fall ist eine Antikondensbeschichtung an der Unterseite der Bleche zu empfehlen.

Bei Dachblechen treten Regengeräusche auf.

Häufig werden Trapezbleche auch als Wandverkleidung verbaut.

Traufe

Als Traufe bezeichnet man die untere waagerechte Linie der Dachfläche.

Hier wird die Rinne zur Dachentwässerung angebracht.

Triobalken

Duo- und Triobalken sind Nadelholz-Balken aus 2 oder 3 faserparalle miteinander verklebten Einzelhölzer gleicher Querschnittsmaße zur Herstellung größerer oder noch formstabilerer Querschnitte.

Sie werden auch als Balkenschichtholz bezeichnet.

Durch die wenigen Klebefugen bleibt der Vollholzcharakter erhalten. Duo-/Trio-Balken können ebenso leicht wie Vollholz bearbeitet werden.

Duo- und Triobalken sind dem Konstruktionvollholz zuzuordnen.

Die Bezeichnung Leimholz ist für Duo- und Triobalken unzutreffend.

Unterdach

Das Unterdach dient dem Schutz des Hauses besonders, wenn die Dachneigung gering ist

Bei der Deckung des Daches mit Dachsteinen wird meist eine Mindestdachneigung je nach Hersteller und Typ ab 7° angegeben. Hierbei ist zwingend ein wasserdichtes Unterdach notwendig.

Bei einer Regeldachneigung von meist 20-22° kann man zumindest bei Carports auf dieses Unterdach verzichten. Dann spielen optische Gesichtspunkte eine Rolle, da die Dachsteine von unten sichtbar bleiben.

Wir bieten das Unterdach als vollflächige Verschalung aus gehobelten Fasebrettern und einer diffusionsoffenen Unterspannbahn auf Kundenwunsch an.

UV-Strahlung

Die UV-Anteile des Sonnenlichts wirken holzzerstörend. Dies macht sich in einem Vergrauen des Holzes sichtbar.

Deshalb sollte unbehandelt geliefertes Holz mit einem vor UV-Stralung schützenden Anstrich versehen werden. Dieser Vorgang sollte regelmäßig wiederholt werden.

Deckende Anstriche sind in hohem Maße UV-beständig, Lasuren je nach Farbton mehr oder weniger.

Verbund­sicherheitsglas

Verbundsicherheitsglas (VSG) ist ein Flachglas, dass aus mehreren Schichten besteht, die durch eine Kunststofffolie verbunden sind.

Bei einem Bruch der Scheibe haften die Bruchstücke an der Folie. Es gibt keine schaftkantigen Glassplitter

Das Verbundsicherheitsglas findet Anwendung als Schallschutzglas, Brandschutzglas, und vor allen als Autoscheiben.

Auf Wunsch statten wir die Scheiben der Gerätehausfenster und der Sichtschutzelemente mit Verbindsicherheitsglas aus.

Vollholz

Bezeichnung für Holz in seiner gewachsenen, natürlichen Struktur. Massivholz (auch Vollholz) wird zu Brettern, Bohlen, Balken, Leisten, Pfählen, Masten usw. gesägt bzw. verarbeitet. Es ist nicht verleimt.

Walmblende

Als Blende bezeichnet man den Abschluss des Daches .

Eine Blende kann aber auch zum Schutz angebracht werden gegen z.B. Regen oder Schmutz.

Wir unterscheiden die gerade Holzblende aus gehobelten Glattkantbrettern und die Walmblende, die mit Bitumenschindeln, Decora-Platten 20x20 oder auch mit Profilholz belegt werden kann.

Wechseldruck­verfahren

Das Wechseldruckverfahren wird bei der Kesseldruckimprägnierung angewandt. Beim Wechseldruckverfahren wird der Imprägnierkessel mit Tränklösung geflutet. Nach einer Vordruckphase beginnen die dynamischen Druckwechsel. Hierbei wird das Holz alternierend einem Unter- und Überdruck ausgesetzt.

Als abgewandeltes Wechseldruckverfahren wird innerhalb einer Periode auf Atmosphärendruck entspannt.

Yello Balau

Bangkirai, auch Yellow Balau, ist ein schweres Holz mit hohen Festigkeitswerten.

Die Widerstandsfähigkeit gegen Pilze und Insekten ist sehr gut

Bei der Verarbeitung von Bangkirai Holz sollte man wegen der Inhaltsstoffe nur Edelstahlschrauben (möglichst A4) verwenden.

Bangkirai wird als Terrassendiele und auch verarbeitet zu Sichtschutzelementen angeboten.

Zapfen

Der Zapfen ist ein quadratischer oder rechteckiger Vorsprung am Ende eines Holzes.

Das Zapfenloch ist das entsprechende Gegenstück im Querholz.

Eine Bohrung, die auch versetzt (mit Zug) gebohrt wird und mit einem Holznagel gefüllt wird hält diese alte traditionelle Zimmererverbindung dauerhaft zusammen.

Bei der maschinellen Herstellung der Zapfenverbindung ist der Zapfen abgerundet.

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